Rauchmelder Rosenheim 2016-10-25T22:39:39+00:00
Rauchmelder Rosenheim
Rauchmelder Rosenheim

Rauchmelder Rosenheim

Wir übernehmen die fachgerechte Installation nach DIN 14676. Es werden nur VdS und CE gekennzeichnete Rauchmelder vom Großhändler mit einer 10 Jahres Batterie verwendet. Die Garantie auf die Batterie beträgt 10 Jahre.

Einmal im Jahr muss der Rauchmelder auf Sicht und Alarmfunktion überprüft werden. Wir erstellen ein Protokoll mit dem sie Nachweisen können das dies jedes Jahr ausgeführt wurde.

Schutz und Sicherheit

Wie wichtig ein Rauchmelder sein kann, beweist die Statistik: Jährlich brechen in Deutschland nahezu 200.000 Brände aus. Häufig sind auch technische Defekte Brandauslöser, die insbesondere in Privathaushalten zu einer tödlichen Falle werden können. Gefährlicher als das Feuer selbst ist dabei die Rauchentwicklung.

Die Verwendung von Rauchmeldern ist bereits jetzt schon in vielen Bundesländern gesetzliche Pflicht. Dieses Gesetz regelt Übergangsfristen für Bestandsbauten, oftmals gibt es bei Neubauten oder Komplettsanierungen keine Übergangsfrist – die Rauchmelder sind in diesem Fall nach Gesetzeserlass sofort einzubauen.

Fristen und Einbauorte (zumeist Schlaf- und Kinderzimmer bzw. Flure, welche als Rettungsweg dienen), sowie betroffene Objekte (Neubauten, Umbauten oder auch Bestandsbauten) werden in den Bauordnungen der jeweiligen Bundesländer festgelegt.

Gesetzgebung in Bayern

  • Inkrafttreten: seit 1. Januar 2013
  • Betroffene Gebäude: Neu-, Um- und Bestandsbauten
  • Betroffene Räume: Schlaf- und Kinderzimmer. Ebenso Flure, die als Rettungsweg dienen

Nachrüst Pflicht: in Bestandsbauten und -wohnungen bis 31. Dezember 2017

Die Funktion im Detail

Innerhalb des Rauchmelders befindet sich eine Rauchkammer. Diese enthält eine Lichtquelle (in der Regel in Form einer LED) und einen Lichtsensor. Im normalen, aktiven Zustand wird der Lichtstrahl durch die Rauchkammer geleitet, trifft aber nicht auf den Lichtsensor.

Sobald Brandrauch in die Rauchkammer eintritt, wird der Lichtstrahl aufgrund der im Rauch enthaltenen Partikel abgelenkt – es kommt zu einer Streuung des Lichtstrahles. Aufgrund dessen fällt das Licht nun auch auf den Lichtsensor, der wiederum einen Alarm auslöst.

Prinzipiell kann zwischen verschiedenen Funktionsweisen unterschieden werden. So ertönt das Alarmsignal entweder nur in dem betroffenen Raum oder der Rauchmelder aktiviert per Funkverbindung alle weiteren Rauchmelder innerhalb einer Wohnung bzw. eines Gebäudes.

Wartung

Pflicht oder Willkür?

Bei der Wartung handelt es sich um eine vorsorgliche Maßnahme, die einen möglichen Ausfall des Rauchmelders verhindern soll und somit eine Langlebigkeit des Gerätes garantiert. Wie häufig eine Wartung durchgeführt werden muss, kann der Bedienungsanleitung entnommen werden – in der Regel ist von einer jährlichen Wartung auszugehen. In den Bundesländern, die bereits eine Rauchmelder Pflicht eingeführt haben, ist gemäß DIN 14676 eine jährliche Kontrolle in Form von Sicht- und Alarmprüfung der Rauchmelder vorgeschrieben.

Zudem muss laut dieser DIN-Norm jeder Rauchmelder nach spätestens 10 Jahren (ausgehend von der ersten Inbetriebnahme) ersetzt werden. Je nach Hersteller finden Sie auf der Unterseite des Gerätes – in der Regel bei Meldern mit fest eingebauter Lithiumbatterie – sowohl das Herstell- als auch das Austausch Datum.

Um die entsprechenden Funktionen ordnungsgemäß zu überprüfen, reicht ein Drücken des Testknopfes nicht aus. Zusätzlich muss eine Sichtprüfung durchgeführt werden. So ist zu kontrollieren, ob die Raucheintrittsöffnung frei ist, keine äußerlich sichtbaren Defekte zu erkennen sind und der Rauchmelder noch richtig positioniert ist.

Kontrolle: Einfach, Kosteneffizienz und vom Fachmann

Prinzipiell kann jede Person, die gesundheitlich und körperlich dazu in der Lage ist, die Kontrolle und Wartung durchführen. Es ist jedoch empfehlenswert, diese lebenswichtige Überprüfung jährlich von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen. Ihr Fachmann weiß, auf welche Aspekte zu achten ist und hat darüber hinaus die Möglichkeit, bei jedem Rauchmelder einen Feuer- bzw. Rauchalarm zu simulieren, um das Gerät korrekt und realitätsnah zu testen.

Wer ist für die regelmäßige Kontrolle zuständig?

Für die Kontrolle und regelmäßige Wartung der Rauchmelder ist in der Regel der Haus- oder Wohnungseigentümer verantwortlich; er kann diese Verantwortung jedoch – sofern vorhanden – auf den Mieter übertragen. Die verantwortliche Person haftet auch, falls im Brandfall der Rauchmelder seinen Dienst versagt. Ausnahme: Es kann die jährliche Prüfung durch einen Fachbetrieb nachgewiesen werden.